eichhoernchen-web.de
Get the Flash Player to see this rotator.



Mertel´s Eichhörnchenseite

 horst007
Im Herbst 2006 beschloss ich meine Vögel, die sich in einer Aussenvoliere mit Anschluss zum Geräteschuppen (Überwinterungsmöglichkeit) befanden, abzugeben. Die Vogelgrippe hatte ihren Beitrag dazu geleistet.


Es war still geworden in unserem Garten, denn der Gesang unserer Kanarienvögel fehlte nun!

Die Voliere sah nun ziemlich leer aus und so dachte ich mir, nachdem ich einen Bericht über Eichhörnchen im Fernsehen gesehen hatte, mich mit diesen kleinen Nagern zu beschäftigen.
Also baute ich im Frühjahr 2007 die Voliere etwas um.
horst01aIm Frühling zog dann der Horst (Bild links) als Erster in die Voliere ein.  
Es dauerte nicht lange und Horst wurde zutraulich. Er nahm Nüsse aus der Hand und sobald ich in der Voliere war, kam er an mir hoch geklettert. Nach und nach wuchs das Vertrauen.
 rudi
Anfang Sommer 2007 kam dann ein zweites Männchen hinzu, ich nannte ihn Rudi (Bild rechts).
Er hatte am Anfang etwas Durchfall, weil alles so aufregend war, Transport, neues Gehege, usw.

Horst ist etwas älter als Rudi, aber sie kommen gut miteinander aus.

Kurz danach büchste mir der Horst bei einer Fütterung aus, da ich noch keine sogenannte Schleuse, also zweite
Tür vor der Tür im Gehege hatte. Ich dachte ich sehe ihn nie wieder, aber fünf Tage später schaute ich aus dem Fenster und traute meinen Augen nicht. Er kletterte von aussen an  dem Gehege herum.... der Hunger und das lecker Fresschen, hatten ihn wieder zurückfinden lassen.
Ende gut, alles gut...!!

Im Sommer fing ich an das Gehege zu vergrössern. Die vorgeschriebene Mindestgrösse eines Geheges für Eichhörnchen halte ich nicht für ausreichend da diese Tiere einen enormen Bewegungsdrang haben.
Am Ende war es mir ganz gut gelungen (Das Gehege). Fertig ist es noch nicht, ich plane schon wieder.....

Da ich gerne Eichhörnchen züchten wollte, war es logisch, das ich ein Weibchen brauchte.
Doch vorher hatte ich mich beim Regierungspräsidium in Kassel als Halter und Züchter von Eichhörnchen eintragen lassen!!

uschi01aIm Herbst 2007 kam dann die kleine Uschi zu uns. Da war sie ca.3 Monate alt.
Uschi war sehr schüchtern und scheu gegenüber uns, aber das hat sich mit der Zeit geändert.
Horst und Rudi fanden sie aber schon sehr anziehend und stellten ihr des öfteren nach.

Im Frühjahr (April 2008) hat Uschi ein Junges bekommen, leider hat sie es am nächsten Tag totgebissen, oh je...!!!
Wahrscheinlich war sie noch zu unerfahren oder hat sich gestört gefühlt.

Im Mai 2008 haben wir noch zwei Weibchen dazubekommen, diese sind im März / April 2008 geboren.

Uschi wurde im Mai / Juni 2008 wieder trächtig und wir waren gespannt, wer der Vater sein würde...
Ende Juni 2008 hat sich Uschi in ihren Kobel zurückgezogen und bekam vier kleine Babys, oh wie schööön!!
Wie man auf den Bildern sieht, war das eine Kleine ziemlich dunkel, trotzdem ging ich davon aus, das Rudi der Vater war,
denn die anderen drei hatten eher Rudis Fellfarbe.

hoerni01a


Die Kleinen wuchsen schnell heran und sind auch schon aus dem Häuschen...

Bis demnächst, ich werde berichten!

Mertel




Eichhörnchen (sciurus vulgaris)


Das Eichhörnchen ist eines der bekanntesten Nagetiere unserer Heimat. In den Parks vieler Städte sind die anmutigen Tiere oft so zutraulich geworden, daß man hier von einem echten Kulturfolger sprechen kann.
 
Als echtes Baumtier verbringt das Eichhörnchen fast sein ganzes Leben in luftiger Höhe. Sie beginnen mit ihren Aktivitäten in der Zeit um Sonnenaufgang.
Am regsamsten sind die Tiere am frühen Morgen und am späten Nachmittag, bei guten Wetterbedingungen auch am Mittag. Ende Herbst nimmt ihre Aktivität langsam wieder ab, und im Winter verlassen sie nur noch gegen Mittag ihren Kobel. Einen richtigen Winterschlaf halten die quirligen Tiere aber nicht.

Der Speiseplan von Eichhörnchen ist recht umfangreich. Nadelbaumsamen, Haselnüsse, Bucheckern, Baumnüsse, Knospen, Früchte, Wurzelknollen und Pilze, ja sogar Vogeleier und Jungvögel gehören zur
Nahrung der Hörnchen. In Zeiten des Nahrungsüberflusses legen Eichhörnchen Vorräte in unterschiedlichen Verstecken an. Im Winter liefern diese Verstecke einen großen Teil der benötigten Nahrung, allerdings finden die Hörnchen bei weitem nicht alle Nahrungsdepots wieder. Die "verloren" gegangen Vorräte an Samen und Nüssen tragen zu einem nicht unerheblichen Teil zur natürlichen Aufforstung des Waldes bei.

Eichhörnchen können aufgrund ihrer langen Finger mit den starken Krallen ausgezeichnet klettern. Sie können aber auch sehr gut Distanzen bis zu 5 Meter überspringen, wobei ihnen ihr buschiger Schwanz als Steuer- und Schwebehilfe dient und die Flughaut zwischen Ellbogen und Körper den Luftwiderstand erhöht. Auf der Erde bewegen sich Eichhörnchen hüpfend, wobei sie zwischendurch häufig stehen bleiben, um zu sichern, d.h. um die Umgebung zu beobachten.

Die Hauptfeinde der Eichhörnchen sind Baummarder, Habicht und andere Greifvögel.

Du bist Besucher Nr:
º www.eichhoernchen-web.de º

© 2007- 2009 eichhoernchen-web.de by Ralf Mertelmeyer - All rights reserved, Alle Rechte vorbehalten