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Krankheiten


Da sich die Eichhörnchen bei uns in ihrem natürlichen Klima aufhalten, sind sie sehr widerstandsfähig was Krankheiten betrifft.

Man sollte unbedingt ein Mittel gegen Parasiten haben. Beim Tierarzt findet man schnell das geeignete Mittel gegen diese lästigen Mitbewohner. Sollten bei Euch einmal die Flöhe ihr Unwesen treiben, schmeißt ihr am besten das ganze Nistmaterial weg und ersetzt es durch neues. Vorher bitte den Kobel auch mit dem Flohmittel von innen und außen einsprühen. Auch Plätze, wo sich eure Hörnchen gerne aufhalten sollten unbedingt behandelt werden und zu guter letzt natürlich die Eichis selbst. Die dafür vorgesehenen Produkte sind natürlich unschädlich für die Tiere.

Ansonsten sind Eichhörnchen, wenn man sie ausgewogen ernährt, selten bis gar nicht krank. Bei der Fütterung sollte man aber aufpassen, dass die Tiere nicht einseitig und mit nicht zu viel Nassfutter versorgt werden. Frisches Futter in Übermengen kann verderben und verursacht meist tödliche Durchfälle. Auch bei Walnüssen ist darauf zu achten, dass sie nur als Leckerbissen gereicht werden, da die darin enthaltene Blausäure in größeren Mengen tödlich ist.

Sollten Eure Eichis mal kahle Stellen im Fell bekommen, oder dieses ganz und gar verlieren, ist guter Rat teuer. Hier muss unbedingt die Ursache gefunden werden. Wenn Ihr Euch sicher seid, dass ihr eure Eichhörnchen ausgewogen und vitaminreich ernährt, solltet Ihr erst mal andere mögliche Ursachen vom Tierarzt abklären lassen. Ein Befall mit Milben oder Hautpilzen wäre in diesem Fall möglich. Dazu wird mit einem Tesastreifen ein "Abstrich" von der kahlen Stelle gemacht und im Tierarztlabor untersucht. Nach ein paar Tagen habt Ihr dann schon das Ergebnis. Sollten die Kulturen negativ sein, könnte Vitaminmangel sehr wahrscheinlich sein. In dem Fall kann Euch euer Tierarzt sehr gute Aufbaupräparate anbieten, die einfach übers Trinkwasser oder auf einem Stückchen Nahrung verabreicht werden. Eine weitere Möglichkeit wäre eine hormonelle Ursache, es gibt durchaus Eichhörnchen denen ein Wachstumshormon fehlt. Diese Tiere erkennt man daran, dass sie kleiner sind als ihre Artgenossen und nicht selten haben sie Probleme mit der Behaarung.




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